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Thema: Wie gut sind Kramski-Putter?


Offene Frage: Was taugen Kramski-Putter, was taugt das Fitting? Wer hat es mitgemacht, wer hat welche Erfahrungen gesammelt?
Einerseits habe ich die Kramski-Leute auf diversen Shows kennengelernt und war fasziniert von ihrer Gewissheit, die besten Putter überhaupt zu bauen.
Andererseits frage ich mich, warum nicht viel mehr Spitzenspieler Kramski-Putter im Bag haben?
Ich bin ein mittelprächtiger Putter und habe vieles ausprobiert, um besser zu werden. Kramski noch nicht. Bin gespannt auf eure Ansichten, ob sich der Schritt lohnt.

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Brunello
Andererseits frage ich mich, warum nicht viel mehr Spitzenspieler Kramski-Putter im Bag haben?

Geld regiert die Welt! Wenn man einem Spitzenspieler nicht genügend Kohle gibt, dann spielt er halt ein Produkt einer Firma, die sich das leisten kann.

Brunello
Ich bin ein mittelprächtiger Putter und habe vieles ausprobiert, um besser zu werden. Kramski noch nicht.

Hast Du es auch schon mal mit Üben auf dem Putting-Green versucht, oder bezieht sich Deine Aussage "nur" auf das Material? ;-)

Und was heißt mittelprächtig? Mehr als 2 Putts/Loch? Wobei die Zahl stark davon abhängt, ob man eher GIR-Spieler oder gepflegtes (double?) Bogey Golf spielt: Falls letzteres der Fall ist, solltest Du an Deinen Annäherungen arbeiten, damit kann man (und da spreche ich aus Erfahrung) seinen Schnitt schon auf unter 36 Putts pro Runde drücken.

Meine Meinung: Mit dem Putter sollte man sich wohl fühlen! Aber ohne Üben bewirkt auch der beste Putter keine Wunder.

Gruß
Thomas (der mit Erfahrungen zu Kramski nicht dienen kann und nur einen entsprechend meiner Wohlfühlansprechposition "kurzen" (nicht die 35 inch Herren Standardlänge) Putter spielt)




Zu später Stunde die kurze Erfahrung eines Kramski-Putters (gefittet von Snoopy):
Für mich war das Putten mit einem Inlet-Putter etwas Neues. Um optimal zu putten, muss man auch optimal treffen - will sagen, wenn man beim Kramski nicht den Sweetspot trifft, verliert man ordentlich an Länge.
Wie mein Vorschreiber schon erwähnte: Ohne Training ist alles nichts. Besser als vorher putte ich jetzt schon; ich bin mir aber nicht sicher, wie weit das auf intensiveres und zielgerichteteres Üben zurückzuführen ist. Spass macht es mir allerdings ungeheuer.

Und noch was: Seit ich den Kramski habe, räume ich mein Bag nach der Runde sofort weg :-) Die Dinger sind einfach zu teuer, um sie sich klauen zu lassen.

Oswald



Ich würde Dir ein Putter-Fitting empfehlen. Bei meinem (von Snoopy) kam zum Glück für meinen Geldbeutel raus, dass der Kramski nicht zu meinem "Putting-Stroke" passt.

Dank Snoopy habe ich also eine höhere Fehlinvestition erspart.



Das Ergebnis meines Fittings: kürzerer Schaft, mehr Gewicht im Kopf, mehr Gewicht im Griff, kein Blade (Scotty) mehr.

Spiele jetzt Kramski, wurde aber von Snoopy und nicht direkt dort gefittet. Es gab Schlägeralternativen, aber keiner sieht mit dem grossen Kopf so gut aus wie der Kramski.

Brauche immer noch 38 Putts, liegt aber an meiner Technik und meinen Yips :-) Habe den Kramski aber auch erst im letzten Herbst bekommen und konnte noch keine volle Saison testen. Fühlt sich aber gut an, sieht geil aus und die Hoffnung stirbt zuletzt ;-)



Hallo Brunello,
wie meine Vorschreiben schon sagen ist Üben ungeheuer wichtig, aber man muss sich auch wohl uns sicher fühlen.
Ich kann Dir allgemein die Trainings und den Putter Check vom Puttguru Horst Rosenkranz empfehlen.
Er ist Deutschlandweit unterwegs Termin auf seine HomePage.
Da wird erstens der richtige Putter gefunden auch wenn es Deiner ist und der kann dann gefittet werden.
Fitting ist deshalb wichtig weil praktisch alle Putter entweder zu lang oder zu leicht, meistens beides, sind.
Wenn der Golfer nur 30% von dem was er für Driver ausgibt in den richtigen Putter investieren würde gäbe es viel mehr zufriedene Golfer.
Liebe Grüße
Hymer




Andererseits frage ich mich, warum nicht viel mehr Spitzenspieler Kramski-Putter im Bag haben?

Ich würde meinen, dass für die Spitzenspieler ein wichtiger Parameter bei der Putterwahl auch die finanzielle Unterstützung des Herstellers ist.

Diese Spiel macht die Firma Kramski wohl nicht oder nur sehr eingeschränkt mit, da die Puttersparte für Kramski ein Hobby ist, bei dem eh schon ordentlich draufgezahlt wird.

Schrotty



Was taugen Kramski-Putter

Soll das ne gesponserte Befragung werden? verkaufen sich diese teueren Dinger nicht mehr?

Nicht umsonst sind Putter so Teuer, sie sind dann der letzte Beschiss, vorm Einlochen...;)



Brunello, der Preis von Kramski ist heftig, das muss jeder selbst entscheiden. Ordentlich gearbeitet sind sie aber auf jeden Fall.
Was mir an Kramski am meisten gefällt, ist die Methode. Ball mit rundem Kreis versehen, Ball ordentlich (von hinten anpeilen) zum Loch ausrichten, Putter mit seinen Markierungen passend an den Ball stellen, sich selbst passend zum Kramski hinstellen. Auch dafür gibt es Markierungen am 325er zum Beispiel. Ist der Putter richtig gefittet, hat man 'nur' noch das Thema Dosierung. Aber ich kann berichten, wenn man sich wirklich auf die Ausrichtung verlassen kann, und mit der Kramski Methode ist das der Fall, kann man sich viel besser auf die Puttlänge konzentrieren. Das ergibt in Summe ein deutlich besseres Puttergebniss. Es gibt natürlich sehr gute Spieler, die das nicht brauchen und sich sowieso sehr gut ausrichten und ein gutes Längengefühl haben. Aber sind wir doch mal ehrlich, geschätzte 95% aller Golfer die man so auf der Runde erlebt, könnten mit einem Kramski sich das Leben vereinfachen. Was mir an den Tips von Kramski auch gut gefallen hat ist das Anpeilen der Puttlinie über den Äquator des Balles mit dem Putterschaft zum Loch oder Breakpunkt. Das geht natürlich mit jedem Putter und einem Ball mit Linie. Auch gut ist der Tip von Kramski, mit der rechten Hand den linken Daumen fest (sehr fest) zu drücken, damit geht das reine Pendeln in der Tat einfacher.
PS, wir sind im Spicy Forum. Die Idee mit dem richtigen Zielen ist natürlich auch mit dem Spicy sehr gut umgesetzt.



Btw, meines Wissens hat Martin Kaymer seine 59 mit einem Kramski gespielt. Damals ging das noch ohne Kohle :-)



was den Putter angeht, kann´s heute aber mit Kohle eigentlich auch nicht viel zu tun haben, denn er spielt meines Wissns nach immer noch dn alten Ping.



Es macht auf jeden Fall viel Spaß mit einem Kramski zu putten, der Ballkontakt ist sehr weich und das mag ich.
Die Zielhilfen finde ich auch sehr gut da ich beim Zielen immer so meine Probleme habe und bei vorheriger ( natürlich richtiger) Ausrichtung des Balls kann man sich wirklich auf die Richtung verlassen.
Ich muß allerdings auch sagen das sich mein Putten zu meinem anderen vorherigen Bladeputter trotzdem noch nicht verbessert hat aber nach Anschaffung im Herbst sind ja noch keine konstanten Bedingungen zum Putten.
Somit seit Anfang Februar 5 gespielte Tuniere mit jeweils 6 3-Putts. :-(
Fitting der Putter finde ich super wichtig, das Putten ist dadurch schon viel besser geworden.
Kann ich auch nur Snoopy empfehlen.
Der Preis für einen Kramski hat natürlich etwas abschreckendes, so das ich mich für einen gebrauchten entschieden habe und der dann nach Rücksprache mit Snoopy für mich geändert wurde.



Prima, danke für die Anregungen. Hier meinerseits ein paar Anmerkungen:
1. Ich höre den Satz, dass Pros nur den Putter spielen, für den sie bezahlt werden, ziemlich oft - ich glaube, er ist schlicht falsch. Pros würden immer den Putter spielen, der es ihnen erlaubt, die meisten Bälle im Loch zu versenken. Ich will nicht so tun, als sei ich Tour-Insider, da gibt es in diesem Forum sicher andere Kaliber, aber ein paar Tour-Pros (CT, ET, LET) kenne ich tatsächlich recht gut, so dass wir über diesen Umstand geredet haben. So viel kann eine Putter-Firma (oder auch ein großer Schlägerhersteller) gar nicht zahlen, dass der Pro mit seiner zweiten oder dritten Wahl putten würde. Prominente Beispiele wie Tiger und Martin Kaymer sind schon hier und anderswo genannt worden. Darum ja auch der erstaunliche Erfolg von Yes - und darum bin ich (u.a.) auch etwas skeptisch in Sachen Kramski. Wer meine Eröffnungsfrage als verkappten Werbetext für Kramski gelesen hat, sollte, nun ja, die Frage vielleicht noch einmal lesen.
2. Ich kenne die Philosophie von Snoopy und teilweise auch von Kramski, die Putter tendenziell relativ bis extrem kurz zu fitten. Auch das (kurze Putter) sieht man auf der Tour wenig. Phil Mickelson ist ein Beispiel für die Kurzputttheorie, hundert andere Pros könnte man als Gegenbeispiele heranziehen. Ja, ich weiß, man soll nicht immer zu den Besten der Welt schielen, aber gibt es verlässliche Untersuchungen darüber, dass kurze Putter besser performen?
3. Die Anmerkungen zu dem guten Impact-Gefühl und zu der Zieljustierung von Alpineberlinette haben mich allerdings wieder Kramski-neugierig gemacht. Ich werde mich wohl mal auf einen Termin einlassen und dann berichten.
4. Ich übe das Putten wie blöd, aber hier ist das Problem: Ich brauche Putter mit Toe-Hang für die langen Putts und Face-balanced Malletts für die kurzen Putts. Mit Malletts habe ich null Gefühl für Distanzen, und die kurzen Dinger haue ich mit einem Anser-Modell allzu oft vorbei (gern übrigens links). Vielleicht sollte ich ja mit zwei Puttern auf die Runde gehen...
Jedenfalls danke! (den Spicy besitze ich übrigens - die Längenkontrolle macht mich fertig...)



Brunello, nein zum Putguru Horst Rosenkranz




Bezüglich Pros spielen nur das wofür sie auch bezahlt werden...
Vor einigen Jahren habe ich beim Turnier in Köln (ja, damals gab es das noch ;o)) gesehen, dass ein aktueller Ryder Cup Spieler, der bei Titleist unter Vertrag war, einen Yes Putter spielte. Der sehr markante Yes Schriftzug war geschwärzt, eine Titleist Putterhaube und einen Titleist Griff fanden auch noch Verwendung.

Ganz schön viel Mühe... nur damit man einen Yes Putter spielen kann. Aber wofür hat man einen Tourbus inkl. Crew. ;o)

BG
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