Seiten: 1 2 Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: Welche Aufteehöhe beim Driver?


Hallo,
schwingt Ihr mit dem Driver, bzw. mit Hölzern bewußt flacher als mit den Eisen ? Und falls ja, wie macht Ihr das ?
Ich komme irgendwie immer falsch an den Ball, d.h. wenn ich veruche einen höher aufgeteeten Ball zu treffen dann wird aus meinem Driver ein Pitching-Wood. Daher neige ich dazu meine Bälle sehr flach aufzuteen. Nur liest man ja immer daß, gerade bei großvolumigen Drivern, ein höheres aufteen des Balles ratsam sei.
Was also tun, weiterhin flach aufteen oder wie komme ich flacher an den Ball ?

Gruß
Timo


Zuletzt bearbeitet: 16.04.04 16:38 von timo
Werbung


Klingt, als würdest Du zu steil reinkommen.
Versuch mal "das Gras beim Wegnehmen mit dem Schlägerkopf zu streichen".

Ist aber nur ein vage Vermutung, basierend auf gefährlichem Halbwissen...

Gruß Matthias



Ich habe gelernt, dass der Ball bei den Hölzern so hoch aufgeteet wird, bis der Äquator des Balles mit der oberen Kante der Trefferfläche auf einer Höhe ist. (tee it high, let it fly)
Hast Du den Ball auch etwa auf Höhe deines linken Fusses (sofern Du Rechtshänder bist) aufgeteet? Damit der Ball schön steigen kann, ist es wichtig, dass Du ihn mit dem Driver in der Aufsteigphase triffst. Sollte der Ball bei dir bislang in der Mitte aufgeteet sein, kommt der Schläger zu tief an den Ball, so dass Du wunderbare Kerzen schlägst.



Hallo Timo!
Vielen Dank für diesen Thread, ich bin auch gerade dabei, an der Tee-Höhe zu "werken".
Mein früherer Pro, bei dem ich auch meinen Driver (Wilson Deep Red) gekauft habe, hat mich gelehrt, ihn so aufzuteen, wie Patrick es beschreibt:
Ich habe gelernt, dass der Ball bei den Hölzern so hoch aufgeteet wird, bis der Äquator des Balles mit der oberen Kante der Trefferfläche auf einer Höhe ist.

Sein Zusatz war, "eher noch etwas tiefer, keinesfalls höher".
Ein Single-Handicapper, mit dem ich einmal eine Runde drehte, war ganz angetan von meinem Schwung und Schlag, er riet mir auch dazu, den Ball keinesfalls zu hoch aufzuteen, also eher unter dem Äquator.
Ich hatte damit keine Probleme, naja, einige fette Schläge waren schon auch dabei, aber das lag wohl eher am Schwung und nicht am Tee.

Samstags hatte ich eine Prostunde, und da hat mir der Pro geraten, möglichst hoch aufzuteen.
Wenn der Schlag gelingt, zischt der Ball ganz schön ab, aber es waren doch auch etliche Kerzen dabei.
Wenn ich die Ansprechposition mit dem Schläger in der Luft einnehme, fühle ich mich irgendwie ganz verkrampft. Wenn ich den Schläger auf den Boden aufsetze, bin ich sehr verunsichert, ob ich dann die Schwungebene für den höheren Ball finde. Durch diese Verunsicherung ist mein Schwunggefühl ganz schön behindert.
Was würdet ihr mir raten?
Ganz besonders würde ich mich auch freuen, wenn die Pros unter euch ihre Meinung hier äußern.
Ich danke schon jetzt einmal allen RatgeberInnen
und grüße euch herzlich
Margot



Hallo!

Beim Driver und der Hölzern versuche ich ebenfalls die Äquator-Höhe aufzuteen. Aber was macht ihr bei den Eisen?

Da ich auch bei Par4 Löchern gerne mal mit dem Eisen 3 abschlage stellt sich für mich oft diese Frage. Wenn ich zu hoch auftee, treffe ich manchmal den Ball nur noch mit der Oberkante der Schlagfläche und dann fliegt er irgendwo hin.

Gibts auch für die Eisen so eine Faustregel, oder sollte man mit den Eisen vom Boden abschlagen? Wie machen das eigentlich die Profis?

LG

Sascha



Hallo Sascha,

ich tee(e?) meine Bälle nur bei Schlägen mit dem Driver nach der Äquator-Regel auf.

Bei Abschlägen mit Fairway-Hölzern und Eisen, achte ich darauf, dass der Ball gerade so hoch aufgeteet ist, dass beim Schlag kein Grass zwischen Schlagfläche und Ball kommen kann. Natürlich immer vorausgesetzt, ich schiebe mit dem Schläger nicht schon einen halben Meter Rollrasen auf den Ball zu ;-)

Gruss,

stefan


Zuletzt bearbeitet: 19.04.04 15:19 von stefan


Hallo Sascha!
Ich mache es wie Stefan, bei Eisen und Fairwayhölzern teee (tolles Wort!) ich so auf, dass der Ball "schön" liegt, also nur ein wenig höher als das Gras auf dem Abschlag.
Ich würde nicht raten, ohne Tee abzuschlagen, da man doch generell immer etwas weiter trifft, wenn der Ball etwas erhöht liegt.
Wie's die Tour-Profis machen, konnte ich leider noch nie beobachten, aber auch gute Amateure, mit denen ich gespielt habe, haben immer aufgeteet.
Auch als ich einmal mit einem Pro eine Runde spielte, hat der immer aufgeteet, auch die Eisenabschläge.
Liebe Grüße
Margot



Ich teee (?) Eisen so flach auf, daß der Ball eine Höhe hat als läge er optimal auf dem Fairway.Also eigentlich guckt nur noch der Kopf des Tees aus der Erde. Manchmal teee (sieht ja echt krank aus it drei 'e') ich auch den Ball für Abschläge mit dem Eisen überhaupt nicht auf sondern suche mir nur eine schöne Stelle am Abschlag. Das gilt besonders für Schläge mit den mittleren und niedrigeren Eisen (5-9).

Beim Driver experimentiere ich gelegentlich. Tendenziell wird da lieber zu niedrig als zu hoch aufgeteet, da ich sonst zu Kerzenschlägen neige. Aber die Äquatorlinie ist eine gute Faustformel. Wahrscheinlich kommt es auch auf den Loft des Schlägers an; mit 8,5 ist der bei meinem Driver eher niedrig. (Wahrscheinlich zu niedrig, aber solange ich weite, gerade Abschläge damit mache, kaufe ich mir keinen neuen).



für den Fall das der Driver eines Tages einem anderen Käufer gefallen soll rate ich keinesfalls zu hoch aufzuteen. Das gibt hässliche Markierungen vom Unterschlagen. Einmal reicht schon und der Lack ist ab.
Ich teee auch maximal in Äquatorhöhe auf. Eher tiefer, je nach gewünschtem Ballflug. Ich mag es gerne flach.
Für verschenktes Carry habe ich dann ordentlich Roll.
Für die Eisen findet sich an jedem Abschlag was abgebrochenes was bis zum Kopf versenkt wird.
So machen es auch die wenigen Pros die ich bisher sehen konnte.



@stoked

Manchmal teee (sieht ja echt krank aus it drei 'e') ich auch den Ball für Abschläge mit dem Eisen überhaupt nicht auf sondern suche mir nur eine schöne Stelle am Abschlag. Das gilt besonders für Schläge mit den mittleren und niedrigeren Eisen (5-9)


Warum tust du das?
Teet man einen Ball nicht auf, bekommt er weniger Spin.

Gruß Franky




@stefan

Bei den Eisen kann ich es verstehen, dass du sagst, kaum aufteen.

Wieso machst du es aber beim Holz 3 genau so?

Ich dachte immer das Holz 3 soll der Driver des "kleinen Mannes" sein. Ist deiner Meinung nach zwischen H3 und Driver wirklich so ein Unterschied, dass man beim aufteen anders vorgehen muß?



Weil es sich oft besser anfühlt. Und mit dem Ergebnis bin ich meist zufrieden.



Hallo Sascha,

das Holz 3 spiele ich oft vom Fairway - dazu darf ich auch kein Tee benutzen. Deshalb sind Fairwayhölzer ja so konstruiert (niedrige Schlagfläche), dass Du den Ball mit dem Sweetspot treffen kannst, auch wenn dieser nicht aufgeteet ist.
Bei einer 400cc Coladose (hohe Schlagfläche) hast Du gar keine Chance, den Ball mit dem Sweetspot zu treffen, wenn er nicht hoch genug aufgeteet ist.

Gruss,

stefan



Bei den Eisen hab ich ich mal eine seltsame Technik erlebt:

Man hackt mit den Eisen (Schlagfläche auf sich zeigend) in den Boden. Dadurch hat man einen kleinen Hügel, wo man seinen Ball platzieren kann. Nach dem Abschlag mit den Fingern unter den Hügel fahren und den Erdlappen wieder glätten.

Gruss Philipp



Sascha_at schrieb:
Ich dachte immer das Holz 3 soll der Driver des "kleinen Mannes" sein.

Zedd schrieb:
Bei den Eisen hab ich ich mal eine seltsame Technik erlebt:
Man hackt mit den Eisen (Schlagfläche auf sich zeigend) in den Boden. Dadurch hat man einen kleinen Hügel, wo man seinen Ball platzieren kann. Nach dem Abschlag mit den Fingern unter den Hügel fahren und den Erdlappen wieder glätten.

Ist das das Tee des armen Mannes ;-)
Margot

Werbung
Seiten: 1 2 Zurück zur Übersicht


Forum Impressum:
Herausgeber: Spicy Golf GbR, Milchstraße 6b, 20148 Hamburg, Tel +49(40)41345-104, Email forum[at]spicygolf[dot]com