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Thema: Gear Effect


Adam Young hat unlängst wieder einen tollen Artikel zum Thema gear effect veröffentlicht.

Ich konnte nie einen "Draw" mit meinem Driver spielen. Auf der Range hab ich dann einmal versucht den Ball mit der Spitze zu treffen und plötzlich hat es geklappt.

Folgende Übung kann ich sehr empfehlen.
Vor dem Schlag schon festlegen mit welchem Teil des Schlägerkopfs man treffen will.
Ein guter Gedanke für den Draw wäre "let the toe of the club pass the heel through impact".

Ein Drive mit leichtem Drawspin, bohrendem Ballflug mit massiv Roll :) Für mich der schönste Schlag im Golf. Leider halt eine echte Rarität.

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Hatte mal einen Callaway-Driver der von Haus aus auf Draw stand, Spitze nach vorn. Naja, netter Marketing Gag. Draw klappt meist dann wenn man sich den Schlag im Kopf vorstellt, die Hände folgen dann (manchmal) automatisch. Ein Draw erzeugt zwar einen längeren Ballflug aber nicht unbedingt mehr Roll. Ich schlage nicht so hoch mit dem Driver (und gerade), dafür habe ich dann extrem viel Roll (allerdings auch wenig Carry...).


Zuletzt bearbeitet: 08.05.17 16:34 von DosEquis


Naja, netter Marketing Gag.

Hab einen Callaway XR16 mit dieser Funktion. Hab es aber noch nie ausprobiert.

Mir geht es eher um die "Selbstkorrektur" der Körperteile. Je nach gestellter Aufgabe wird der Körper anders darauf reagieren.
Beim mir ist es beispielsweise so, dass der Versuch mit der Spitze zu treffen mich eher Richtung "Sweet-Spot" bringt.
Bei Heel-Treffern hab ich auch das Gefühl das die Körperrotation im Impact stoppt.

Das muss man halt wie immer selbst für sich rausfinden.



Selbstkorrektur ist ein gutes Stichwort. War neulich beim Pro, weil mein Slice wieder aufgetaucht ist. Swingpath war gut, Schlagfläche offen. Was hat er gemacht? Hat mich die Schlagfläche in der Ansprechposition weiter öffnen lassen, also deutlich offen. Augen sehen es, Gehirn reagiert, Hände schließen die Schlagfläche. Ergebnis: gerader Ballflug, teilweise nach links driftend.

Baue das nun in mein Training ein... wenn Slice auftaucht, mal weiter öffnen und schauen, ob man so kompensiert.



Ein Draw erzeugt zwar einen längeren Ballflug aber nicht unbedingt mehr Roll.


Dann hast Du die Physik des Ballflugs nicht verstanden: der Draw ist häufig der längere Ball, weil im Impact die Schlagfläche geschlossen und mit steilerem Loft steht. Damit ergibt sich normalerweise auch mehr Roll.
Im Ballflug ist es völlig unerheblich ob der Ball linksrum (draw) oder rechtsrum (fade) dreht. Die oft geringere Länge beim fade ergibt sich durch die offene Schlagfläche mit mehr Loft.



Der Ball dreht vorwärts beim Draw und rückwärts beim Fade und nicht links/rechts.



?????

Lohnt sich mal zu lesen



Der Ball dreht vorwärts beim Draw und rückwärts beim Fade und nicht links/rechts.

So ein Blödsinn! Jeder Ball hat backspin! Manchmal mehr manchmal weniger. Zuerst sich schlau machen und dann schreiben würde helfen...



Auch nicht korrekt.
Die Golfbälle haben (meistens) Spin, aber backspin assoziiert die Komponente senkrecht zur Schwerkraft, entgegen der Flugrichtung.
Die allermeisten Bälle haben aber keinen reinen Backspin (mal mehr, mal weniger) sondern einen bestimmten Spin und eine Achse für den Spin, die ist sehr selten senkrecht. Deswegen fliegen die Bälle Kurven.
Natürlich ist mir bewusst, dass man mit Vektoren die senkrechten und waagerechten Komponenten separieren kann, real gibt es aber natürlich nur eine Drehachse.



Golfbälle haben topspin wenn man sie toped. :-)...






Zuletzt bearbeitet: 20.06.17 18:13 von Superseipy
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